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Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

(Vorstand der SPD Herrenberg, v. li. nach re.: stehend Georg Menzel, Gisela Schöler, Joachim Ottmar, Petra Menzel, Ingrid Herbrich-Fischer, Frank Däuber, Birgit Knopp, knieend: Eren Gürbüz, Nils Maruhn)

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Herzliche Grüße
Petra Menzel
Frank Däuber
(Vorsitzende der SPD Herrenberg)

 

 

 

 

 
 

26.06.2016 in Topartikel Presseecho

"Im Detail verheddert" von Bodo Philipsen

 

Lokalpolitische Kolumne des Gäuboten vom 25.06.2016

Eigentlich ist es ganz einfach: Direkte, schnelle und sichere überregionale Radwegeachsen von Nord nach Süd und von West nach Ost. Breit genug für Radbegegnung, möglichst wenige Kreuzungsbereiche mit Vorfahrtsberechtigung und ohne Schwellen, glatter Belag, sauber gereinigt. Ansonsten in die Stadtquartiere Führung des Radfahrers gleichberechtigt in Tempo-30-Zonen auf den Straßen, flächendeckend an allen Zielpunkten möglichst überdachte und sichere Radabstellanlagen. Klare und sichere Radwegeführung zu den Hauptzielorten, den beiden Schulzentren, dem Bahnhof und der Altstadt.

Dann könnte das Rad zur echten Alternative für das Auto werden. Insbesondere in Zeiten des E-Bikes.

 

Die Wirklichkeit in Herrenberg? Seit Jahren keine wirklichen Verbesserungen. Von Oberjettingen kommend landet man spätestens an der Nagolder Straße im Nichts. Erst entlang der Hildrizhauser Straße beginnt dann wieder ein Radweg. Im Süden kommt man immerhin bis nach Kayh, dann aber Richtung Tübingen nur noch über den Umweg Breitenholz nach Entringen, nach Altingen bisher gar nicht. Von Nufringen kommend ist bereits bei den Stadtwerken Ende. Nirgends eine klare Führung. Teures Stückwerk das aufwendige Radwegeteil vor dem Nufringer Tor. Nach Süden kein Durchkommen mehr: Nicht entlang der Seestraße, nicht über den Schickplatz, nicht entlang der Horberstraße, nach Gäufelden nur über weite Umwege. In der Innenstadt holpriges Kopfsteinpflaster und viel zu wenige Abstellanlagen. Und fast überall haben die Radwege die schlechtesten Beläge, viel zu viele noch immer hohe Bordsteinkanten, gefährliche Kreuzungsbereiche, zu seltene Reinigung vor allem von Scherben.

Es ist ja nicht so, dass wir kein Geld ausgeben. Wir verheddern uns allerdings in teurem Detail, ein Plan ist kaum sichtbar, geschweige denn ein integriertes Verkehrskonzept, bei dem alle Verkehrsträger vernetzt ihren Beitrag zur Mobilität leisten. Viel zu lange haben wir nur über das Auto nachgedacht. Hoffen wir, dass mit dem geplanten Integrierten Verkehrskonzept nun endlich die Weichen anders gestellt werden. Es sind nicht die luxuriösen Ausführungen einzelner Radelemente, die das Radfahren attraktiv machen, sondern die einfachen, aber klaren Netze. Die Zeit ist reif dafür.

 

15.05.2016 in Fraktion

Antrag zur Spielleitplanung der Stadt Herrenberg

 

Antrag  Spielleitplanung

  1. Die Drucksache 2016-068 „Umsetzung der Spielleitplanung“ wird zunächst nicht verabschiedet.
  2. Dort, wo bestehende Spielplätze beseitigt werden sollen und durch neue ersetzt werden sollen, wird zu Bürgerbeteiligungsgesprächen eingeladen. Die Ergebnisse dieser Beteiligungsrunden werden dem Gemeinderat vorgelegt. Der Gemeinderat entscheidet auf der Basis dieser Erkenntnisse.
  3. In der Spielleitplanung sind einige wesentlich kleinere Spielanlagen (bsp. Lüglen, Graben Ost u.a.) weiterhin als Bestand aufgeführt. Der Zielrichtung der Spielleitplanung, mittelgroße Quartiers- und Themenspielplätze zu schaffen, widerspricht dies. Die Verwaltung wird aufgefordert hierzu Stellung zu nehmen.
  4. Ganz offensichtlich klafft eine Spielplatzlücke im Wohngebiet Alzental, das momentan einen Generationenwechsel erlebt. In anderen Stadtgebieten ist hingegen eher eine Überversorgung festzustellen. Grundsätzlich sollte von einer Erreichbarkeit im Radius 350-400m (Landesempfehlung) ausgegangen werden.
  5. Unter diesem Aspekt werden auch die Spielplätze der Stadtteile nochmals kritisch geprüft und eine Fortschreibung von der Verwaltung entwickelt. Ortschaftsräte und Bürgerschaft werden an dieser Planung beteiligt.
  6. Aufgrund der angespannten Finanzlage der Stadt wird auf die Realisierung einer Großspielfeldanlage im Längenholz zunächst verzichtet. Eine Querfinanzierung durch den Verkauf von bisherigen Spielplätzen als Bauplätzen ist gegen den Widerstand der betroffenen Bevölkerung nicht zu vermitteln.

 

 

15.05.2016 in Presseecho

"Kein Kahlschlag"

 

Lokalpolitische Kolumne von Günter Achilles im Gäuboten vom 30.04.2016

Kein Kahlschlag - Auf dem Weg zur menschenfreundlichen Stadt- Spiel- und Freiflächenkonzeption für Herrenberg

Die Verwaltung beschert uns eine schöne neue Welt: Die Spielleitplanung macht die Gäustadt zur Spielstadt. Neue dezentrale Spielflächen an unattraktiven Standorten,  statt familiengerechte Plätze in den Wohngebieten. Nur schade, das sich dieses Zwei-Millionen-Großprojekt selbst finanziert: Für eineinhalb Millionen sollen fünf bestehende Spielplätze in besten Wohngebietslagen als Baugrund verkauft werden. Und das alles für das Endziel - größer, teurer, raffinierter - die Aufrüstung der Spielplätze! Dafür sind die Namen so blumenreich, dass man sich dem "Himmel so nah"  und dem  "Naschgarten" in "Action" paradiesisch träumt, um weiter durch "Hängemattenwiesen", dem "Ruhehain" das "Tal der Gegensätze" zu erreichen. Hoffentlich gibt es kein Aufwachen im Tal der Ahnungslosen. Der Bürger will's ja so! Doch Spaß beiseite: Schon jetzt ist öffentliches Grün im Stadtgebiet rar - zukünftig noch seltener. Leuchtturmprojekte in Randlage schlucken den letzten wohnnahen Spielplatz. Statt Kinder tun lassen, zukünftig der große Gerätepark. Da alle Bürger dafür sind, braucht man sie auch nicht fragen; wegen der schönen neuen Welt der großen Spiele. Also geht über die fünf schönsten alten Plätze der Große Hobel und macht schöne neue Bauplätze. Die Spielleitplanung ist im Anmarsch und beschert futuristische Vorzeigeprojekte. Mehr Kinderraum im Innenbereichen vorbei - wir schaffen perfekte Spielplätze und sehen immer seltener Kinder darauf.

Aktuell fehlen Herrenberg vier Millionen. Streichungen haben stattgefunden.  Da könnte es besser sein, dieses kostspielige Projekt auf Eis zu legen und die gute Spielplatzsituation so zu belassen. Dringendere Aufgaben z. B. im Schul- oder Verkehrsbereich sind wichtiger. Auch Kraft und Energie für eine Bewerbung zur Landesgartenschau in 15 bis 20 Jahren ist zielgerichteter. Spielplätze zu Bauplätzen - Leuchtturmprojekte  für die grüne Wiese brauchen wir nicht. Niemand entstünde ein Nachteil, nichts umzusetzen. Bestehende Anlagen als pures Bauland anzusehen ist grenzwertig. Gewachsene Spielplätze sind kein "Kleingeld" für seelenlose Großanlagen vor der Stadt. Eine kostenträchtige Verschlechterung mit einem Kahlschlag 30 bis 40 Jahre alter Bäume auf den bestehenden Anlagen nützt keinem.

Günter Achilles
 

 

25.07.2016 in Pressemitteilungen

Austausch von Jusos und DITIB-Jugend: Keine Vielfalt ohne Dialog und Demokratie

 

Im Rahmen des Moschee-Besuchs der Jusos im Kreis Böblingen in Renningen wurde die aktuelle Lage in der Türkei, der Umgang mit Flüchtlingen sowie der Islam in Deutschland thematisiert.

Der Putsch-Versuch und der damit einhergehende Angriff auf die demokratische Grundordnung in der Türkei wurden aufs Schärfste verurteilt, gleichzeitig sei es aber auch wichtig rechtsstaatliche Grundsätze wie Pressefreiheit und Menschenrechte zu wahren.

„Egal welcher politischen Ansicht man ist, Gewalt und Willkür darf niemals die Demokratie entmachten“, meint der Leiter der DITIB-Jugend Bilal Celik aus Renningen.
Oktay Ates aus Böblingen, stellvertretender Vorsitzender der SPD-Nachwuchsorganisation im Kreis Böblingen erläutert: „Die fehlende mediale Solidarität gegen die Putschisten hat viele Deutsch-Türken gekränkt. Ich hoffe, dass wir dazu beitragen können das gegenseitige Verständnis für die jeweiligen Positionen auszubauen.“

"Wir wollen die Stimme der jungen Muslime sein und unsere Belange einbringen", erklärt Ismail Özkan, Landesvorsitzender der DITIB-Jugend Württemberg. Betont wurde die Bedeutung des gesellschaftlichen Dialogs: Nur durch gegenseitiges Kennenlernen könnten Vorurteile abgebaut und Freundschaften begründet werden. Auch das Islam-Verständnis in Deutschland werde so gefördert.

Jasmina Volckart, stellvertretende Vorsitzende des Juso-Kreisverbands und Zeynep Öztürk, ebenfalls Jugendleiterin der Moschee sind sich einig: „Wir dürfen kein Platz für Ressentiments schaffen und müssen jede Chance wahrnehmen, einen engeren Kontakt zu pflegen. Eine zunehmende Polarisierung im Alltag spüren viele und ist genau das, was Terroristen und Rechtspopulisten wollen. Dem können wir alle etwas entgegenzusetzen."

Neben dem Glauben stehen in der Moschee auch Freizeitaktivitäten auf dem Programm: Fußball, Bowling oder einfach ein Ort um abzuschalten - „Die Jugendarbeit der Moschee bietet viel und ist so auch ein Ort der Prävention“, lobt Jan Hambach aus Renningen, Kreisvorsitzender der Jusos, der zukünftig einen engeren Kontakt pflegen möchte. Zum Abschluss des Treffens wurden die Jusos noch zum Essen und zu einer Moscheeführung mit dem örtlichen Imam eingeladen. 

 

24.07.2016 in Arbeitsgemeinschaften

Bundestagswahl 2017

 

 

Liebe Kolleginnen und Kollegen, liebe Freunde der AfA,
 
der AfA Kreisverband Böblingen wendet sich mit der Bitte um eure Unterstützung an euch. Im SPD-Kreisverband Böblingen wurde jetzt mit der Suche nach einen Bewerber für das Bundestagsmandat für unseren Wahlkreis begonnen. Die anderen politischen Parteien haben ihre Bewerber bereits nominiert oder benannt. 
 
In einer Presseveröffentlichung über die Bewerberlandschaft wurde auch die jetzige SPD-Kreisvorsitzende als mögliche Bewerberin kolportiert. Die Findungskommission hat aber Ihre Arbeit gerade erst aufgenommen.
 
Der stark industriell geprägten Struktur unseres Wahlkreises und dem nicht geringen Anteil an Wählern aus dem Lager der Arbeitnehmerschaft muss bei der Nominierung Rechnung getragen werden.


Für uns als AfA im Kreis Böblingen ist es für ein ordentliches Abschneiden der SPD  entscheidend, den Wählern eine Bewerberin oder Bewerber aus dem Lager der Arbeitnehmerschaft oder dem  gewerkschaftsnahen Lager zu präsentieren. 
 
Für die Wähler muss dies im Werdegang der Kandidatin oder Kandidaten klar erkennbar sein. 
 
Die Themen, die sich für die Bundestagswahl abzeichnen, stehen für die Sorgen und Nöte der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer. Für uns ist es auch wichtig, dass die Mitglieder der SPD im Kreis Böblingen eine Auswahl haben und dass die besten parteiintern um diese Mandat konkurieren müssen. 
 
Bitte unterstützt uns durch eine aktive Suche nach einer Person, die diese Merkmale erfüllt. Ich habe das Anschreiben der Findungskommission des SPD Kreisvorstand dem Ende dieses Aufruf angefügt.
 
Selbstverständlich stehe ich auch jedem Interessenten als Ansprechpartner zur Verfügung, der sich einen weiteren Einblick verschaffen möchte.

Georg Patzek

 

21.07.2016 in Pressemitteilungen

SPD-Jugend fordert 15-Minuten-Takt und Nachtbahnverkehr für S60

 

Um die Attraktivität der S-Bahn-Linie zu verbessern wollen die Jusos im Kreis Böblingen eine Angleichung der S60 an andere Linien im Verkehrsverbund Stuttgart (VVS).

„Der 15-Minuten-Takt zu den Hauptverkehrszeiten wird dringend gebraucht - insbesondere am frühen Morgen ist die Bahn mitunter komplett überfüllt“, meint der Kreisvorsitzende der Jusos Jan Hambach aus Renningen, der selbst viel auf der Strecke unterwegs ist. Die Verbindung zwischen Renningen und Böblingen ist bei Pendlern, Schüler und Studenten sehr beliebt und gut ausgelastet. Tatsächlich wird laut der SPD Regionalfraktion derzeit geprüft auf der Linie einen 15-Minuten-Takt einzurichten. „Nur wenn wir den öffentlichen Nahverkehr an die Lebensrealität der Menschen anpassen und damit attraktiver machen, schaffen wir es, die Straßen zu entlasten und den Verkehr nachhaltiger zu gestalten“, fügt Hambach hinzu.

Dazu gehören für die Jusos auch Nachtbahnen wie auf anderen Strecken im VVS bereits üblich. Oktay Ates aus Böblingen, stellvertretender Vorsitzender der SPD- Nachwuchsorganisation im Kreis Böblingen erläutert: „Mindestens an Wochenenden und vor Feiertagen sollte auch die S60 stündlich fahren, was vor allem jungen Menschen zugute käme, die auch noch spät wieder nach Hause kommen könnten oder deshalb vielleicht erst mit der S60 fahren. Für viele Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer wäre natürlich auch unter der Woche eine nächtliche Anbindung von Vorteil.“

Derzeit wird noch argumentiert, dass die bereits bestehenden Nachtbusse nicht die entsprechenden Fahrgastzahlen hätten, damit auch ein Nachtbahnbetrieb lohnenswert wäre. Dominik Ernst, Beisitzer der Jusos, ist sich allerdings sicher, dass die Bahn genutzt werden würde. „Angebot schafft Nachfrage - und für viele ist der bestehende Nachtbus einfach unattraktiv, da er erheblich länger braucht“, meint der Sindelfinger.

Lob gibt es für die SPD-Fraktionen im Kreistag und in der Regionalversammlung: „Die Ablehnung der Tariferhöhung war ein wichtiges Zeichen, auch wenn die Mehrheit der Fraktionen anders entschieden hat. Wir bedauern besonders, dass sich die Grünen in der Regionalversammlung für die Erhöhung der Ticketpreise ausgesprochen haben. Das macht den ÖPNV noch teurer und unattraktiver und das Chaos im Straßenverkehr bleibt bestehen. Die Ablehnung des Sozialtickets zeigt ebenfalls, dass CDU, Freie Wähler und Grüne nicht daran interessiert sind, dass sich mehr Menschen die öffentlichen Verkehrsmittel leisten können“, sagt Jasmina Volckart, stellvertretende Vorsitzende aus Leonberg. 

 

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20.08.2016 - 20.08.2016 Sommergrillen der Jusos
In der Sommerpause wollen wir uns zum Grillen treffen. An dem Tag wird auch Saskia Esken, unsere Betreuunsabgeor …

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15.09.2016, 18:00 Uhr - 20:00 Uhr AfA IT40 Treff in Zusammenarbeit mit der Betriebsseelsorge

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