Alternative zur I3 opt. gesucht

Veröffentlicht am 08.01.2020 in

Gäubote vom 08.01.2020

Herrenberg: SPD stellt Antrag und Anfrage

Wie der SPD-Sprecher im Herrenberger Gemeinderat, Bodo Philipsen, in einer Pressemeldung mitteilt, bringt seine Partei einen Antrag ein und richtet eine Anfrage an die Stadtverwaltung. Der Antrag hat die Pläne zur Verkehrsreduktion am Reinhold-Schick-Platz zum Inhalt.

Demnach solle, fordern die Sozialdemokraten, als Alternative zu I 3 opt. von einem Verkehrsplaner eine Variante untersucht werden, „die an gleicher Stelle die Horber Straße nach Westen verschwenkt, aber nicht unter der Bahn durchführt, sondern im östlichen Bereich der Bahn, entlang der Bahn auf der bisherigen Fläche der öffentlichen Parkplätze zur Nagolder Straße führt“. Zur Begründung werden mehrere Punkte ins Feld geführt: Diese Straßenführung sei deutlich billiger und schneller umzusetzen; auch sie ermögliche, die Horber Straße von der Abzweigung der Bismarckstraße bis zum Schick-Platz als Fußgängerzone auszubilden; damit könnte auch mit dieser Variante der Schick-Platz von einer Abbiegebeziehung entlastet werden und damit von den Fußgängern und Radfahrern ebenerdig überquert werden. „Wenn man dann noch die Seestraßenabzweigung zurückbaut und nur noch für den Anliegerverkehr freimacht, dann wäre städtebaulich der Schick-Platz wieder als öffentlicher Platz erlebbar.“

Brücke über die Bahn zur Anbindung an die Altstadt?

Diese Variante würde aus Sicht der SPD auch das neue BayWa-Quartier nicht durch eine neue Straßenführung belasten, die unmittelbar angrenzen würde. Sowohl das Marquardt-Areal als auch das BayWa-Areal könnten somit freier ohne diese neue Trasse planen. Eine Anbindung für den Fuß- und Radverkehr vom BayWa-Areal zur Altstadt könnte über eine Brücke über die Bahn in das neue Marquardt-Areal geführt werden. Ob ein neuer Kreuzungspunkt vor oder nach der bestehenden Bahnunterführung an der Nagolder Straße entstehe, „ist aus unserer Sicht für die Abwicklung der Abbiegebeziehungen nicht entscheidend, wenn man den Schick-Platz wie oben beschrieben zurückbaut. Der neue Kreuzungspunkt wäre um eine Beziehung geringer, weil man keinen Geradeausverkehr in die Aischbachstraße vorsehen müsste. Im Übrigen müsste an dieser Stelle auch die Zufahrt zum geplanten Parkhaus sein.“

Parkhaus aus Sicht der SPD dort „nicht gut platziert“

In diesem Zusammenhang sei auch zu prüfen, ob nicht ein zentraler Busbahnhof für alle Buslinien im Norden des Bahnhofs effektiver und schneller anzudienen wäre. Das bisher geplante Parkhaus an dieser Stelle könnte so zwar nicht entstehen, „ist aus unserer Sicht dort auch nicht gut platziert, weil der Autoverkehr direkt in den Kernbereich hineingezogen wird, wo wir ihn nicht mehr haben wollen. Vorrangig ist aus unserer Sicht ein Parkhaus für die Einwohner der südlichen und östlichen Stadtteile irgendwo angebunden an die Tübinger Straße. Wir haben hierzu schon einige Vorschläge unterbreitet.“

In der Anfrage geht es um die Leerstände in der Innenstadt

Die Anfrage an die Verwaltung wiederum hat die Leerstände zum Thema: „In der Innenstadt stehen seit Jahren 20 bis 25 Ladenlokale und Gastronomieräume leer oder sind deutlich untergenutzt. Wir fragen deshalb die Verwaltung: Wie stellt sich diese Entwicklung in Flächenzahlen, Leerstandsdauer und Verteilung dar? Welches sind die ausschlaggebenden Gründe für die Leerstände beziehungsweise Unternutzungen? Welche Aktivitäten wurden im Sinne von Gegenmaßnahmen entwickelt? Welche Partner waren in diese Überlegungen eingebunden? Welche Maßnahmen seitens der Stadt und seitens des von der Stadt mitfinanzierten Stadtmarketing-Vereins sind geplant? Welche Maßnahmen zur Bestandspflege werden durchgeführt, um neue Leerstände zu vermeiden?“

-gb-

 

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