Prekäre Themen angeschnitten

Veröffentlicht am 05.08.2021 in Presseecho

Herrenberg: Engagierte Beteiligung der SPD-Mitglieder bei Versammlung

Von Petra Gieseler

Der idyllische Versammlungspunkt, die Grillhütte Oberjesingen, den die SPD Herrenberg mit der Aussicht auf einen Grillabend ausgesucht hatte, um sich corona-konform versammeln zu können, blieb kein Garant dafür, dass heikle Tagesordnungspunkte nicht angesprochen oder gar gemieden wurden.

Vorsitzende Petra Menzel gab ihrer Freude darüber Ausdruck, dass man sich nach über einem Jahr nun endlich wieder persönlich habe treffen können. Dann ließ sie die beiden vergangenen Jahre kurz Revue passieren und hob die Jahreswanderung 2019 lobend hervor. Ihr Dank richtete sich dabei an Beisitzerin Palmira Angelucci. Sodann rief sie Veranstaltungen im März 2020 mit Jasmina Hostert sowie mit Hubertus Heil in Erinnerung.

Waren bis Juni 2020 noch persönliche Zusammenkünfte möglich, musste man sich fortan via Videokonferenzen untereinander austauschen. Dennoch ein Lob: „Der neue Vorstand arbeitet gut und ideenreich.“ Die Vorsitzende beleuchtete den Stadtspaziergang in Herrenberg mit Jan Hambach und die Vorbereitungen für dessen Nominierung bei Landtagswahl auf Kreisebene. Voller Anerkennung berichtete Petra Menzel über den Online-Landesparteitag in Freiburg.

Mit 105 Mitgliedern (ein Drittel Frauen, zwei Drittel Männer) sei man der drittgrößte Ortsverein im Landkreis und im Wahlkreis Böblingen. „Die Zahl der Mitglieder ist einigermaßen stabil geblieben. Es gab Austritte durch Wegzug, aber wir konnten auch neue Mitglieder begrüßen. Das Durchschnittsalter liegt bei 60 Jahren. Ein Thema, das wir angehen müssen, ist, junge Mitglieder zu gewinnen“, sagte Petra Menzel.

Sanierung der Schulen als Top-Thema für Kreisrat Brenner

Dr. Tobias Brenner brachte den Bericht der Kreistagsfraktion, die Themen bezahlbarer Wohnraum und das Frauenhaus, das in Herrenberg angesiedelt werden soll, zur Sprache. Auch die Bildung und die Sanierung der Schulen sei ein „Top-Thema“, sagt Brenner. Den Diskussionspunkten öffentlicher Personennahverkehr (ÖPNV) und die Krankenhausversorgung werde an anderer Stelle eingehender besprochen. „Wir brauchen eine gute Versorgung. Und die haben wir mit unseren Ärzten.“ 

Petra Menzel hob die Punkte Flüchtlinge in Herrenberg, Verkehrsplanung, Wohnungsmarkt und als „Uralt-Thema“ Fruchtkasten hervor. Sie zeigte sich erfreut darüber, dass Flüchtlinge aus dem Mittelmeerraum in Herrenberg „einen sicheren Hafen“ haben finden können, und dankte für das Engagement der Mitglieder hinsichtlich einer neuen Bestimmung des Fruchtkastens. Die dort angedachte, potenzielle Begegnungsstätte für Bürger soll mit fast 40 Prozent vom Bund gefördert werden. In Bezug auf den Wohnungsmarkt sei eine kommunale Wohnungsbaugesellschaft erforderlich. Dies sei geprüft worden und alsbald abstimmungsreif. Hingegen seien die 18 Millionen Euro für den Durchstich von der Horber Straße zur Nagolder Straße nicht gut angelegt worden.

Hans-Jürgen Jüngling und Andreas Kegreiß meldeten sich zum Aischbach-Areal und Radwegenetz zu Wort. Es zeigte sich Diskussionsbedarf. Nach Wortgefechten kam man überein, dass diese Anliegen an anderer Stelle bearbeitet werden sollten.

 

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