Trassenantrag der SPD ruht

Veröffentlicht am 27.07.2020 in Presseecho

Gäubote vom 27.07.2020

Herrenberg – Die Herrenberger Gemeinderats-SPD wird ihren Antrag, die Verkehrsführung I4 nochmals zu prüfen, zunächst zurückstellen. Dies kündigte Fraktionssprecher Bodo Philipsen in einer Presseerklärung an.

 

Die SPD sei zwar nach wie vor der Auffassung, dass eine bis zu 30 Millionen teure Bahnuntertunnelung für eine Straße, die kaum Entlastungswirkungen habe, gerade in Zeiten von coronabedingt zusammenbrechenden Haushalten nicht zu rechtfertigen sei. Außerdem sei es sehr wahrscheinlich, dass die Deutsche Bahn kein grünes Licht geben werde, solange die Gäutrasse der Ersatz für die Rheinschiene sein müsse, die momentan bis mindestens 2035 saniert werde. So lange könne man in Herrenberg aber nicht warten. „Bürger und Einzelhandel wollen jetzt bald sichtbare Qualitätssteigerungen in der Innenstadt sehen“, so Philipsen.

In der jüngsten Gemeinderatssitzung habe der Oberbürgermeister die Ergebnisse der Machbarkeitsstudie für I 3 opt. für Oktober zugesagt. Man hätte, so die SPD, durchaus die Zeit nutzen können, um I 4 diesseits der Bahn parallel dazu nochmals zu prüfen, man finde sich nun aber damit ab, dass erst die Ergebnisse der Studien auf den Tisch gelegt werden. „Wir erwarten dann aber konkrete Zahlen zu den Kosten der I 3 opt.-Trasse, zu Förderzusagen, vor allem ein Datum, zu dem die Bahn eine Untertunnelung erlaubt. Wenn die Befürchtungen der SPD-Fraktion zuträfen, würde man im Oktober den Antrag I 4 sofort wieder einbringen.

-gb-

 

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