Ziele abgesteckt Herrenberg: SPD will Entscheidungen sehen

Veröffentlicht am 18.01.2013 in Presseecho

Gäuboteartikel vom 12.01.2013 "Wir haben viel vor und sind durch die Erfolge in den vergangenen Jahren auch optimistisch, viel zu erreichen", so der Fraktionsvorsitzende der Sozialdemokraten im Herrenberger Gemeinderat Bodo Philipsen zu den Zielen seiner Fraktion in diesem Jahr. Nach Jahren der Planung müssten nun erste Schritte auf dem Wege zu "Herrenberg 2020" erfolgen. "Grundsatzentscheidungen sind notwendig."

Konkret wünscht sich die Fraktion nach ihrer Sitzung, dass auf dem Gelände des Alten Bauhofs der Startschuss für die neue Entwicklung entlang des Bahnbogens fällt. Mit dem ersten Preisträger ist ein Vorschlag auf dem Tisch, der ohne Verkehrslösung realisierbar ist. Investoren für Wohn- und Geschäftshäuser könnten durch einen entsprechenden Bebauungsplan Sicherheit erhalten. Politisch müsse man sich 2013 in einem Grundsatzbeschluss über die Mischung der Elemente aus den verschiedenen preisgekrönten Arbeiten entscheiden. Ringschluss untersuchen Wie auch das Berliner Planungsbüro des Wettbewerbssiegers ist die SPD der Auffassung, dass die städtebaulichen Ziele am ehesten durch die Realisierung einer weiträumigen Umfahrung verwirklicht werden könnten. Mit der Südumgehung Gültsteins und der Nordumfahrung seien bereits große Teile eines Rings um Herrenberg Realität. Nun müsse nur noch eine Spange zwischen Ackermannkreisel und der Nordumfahrung hergestellt werden, um die Innenstadt weitgehend vom Verkehr zu befreien und um alle Verkehre auf den Ring zu leiten. 2013 muss nach Auffassung der SPD zum Entscheidungsjahr für die verschiedenen Verkehrsvarianten werden. Die von der SPD bevorzugte Spange müsse allerdings sorgfältig auf die Finanzierung und ihre ökologischen Auswirkungen untersucht werden. Bildung bleibt Schwerpunkt Wie schon in den vergangenen Jahren müsse der Investitionsschwerpunkt auf dem Kinderbetreuungsbereich liegen. Um der Nachfrage gerecht zu werden, müssten noch gewaltige Anstrengungen unternommen werden. Die Sozialdemokraten wollen sich vornehmen, dass dabei insbesondere auf qualitative Maßstäbe Wert gelegt werde. "Qualität muss immer vor Quantität stehen." Stabile Bezugspersonen in überschaubaren Gruppengrößen seien die Voraussetzung, dass die öffentliche Hand der großen Verantwortung der Kinderbetreuung gerecht werde. Für zwei Säulen Mit dem Bildungskongress ist der Einstieg in eine breit angelegte Bildungsdiskussion auch in Herrenberg gefallen. Aus Sicht der Sozialdemokraten sollte sich die Stadt mittelfristig für das Zwei-Säulenmodell in der Schullandschaft entscheiden. Esslingen mache es vor, wie neben den Gymnasien nur noch Gemeinschaftsschulen als weiterführende Schulen zur Integration und Klarheit beitragen könnten. Auch das Angebot einer gebundenen Ganztagsschule könne zu mehr Chancengerechtigkeit beitragen. Gymnasien und Gemeinschaftsschulen sollten in Zusammenarbeit zumindest einen G-9-Zug beantragen. Neben diesen Themen sollten nach Wunsch der SPD die Beratungen zum Fruchtkasten unter Beteiligung vieler Bürger, möglicher Investoren und Fachleute enorm an Fahrt aufnehmen, weil alle erkennen, dass Herrenberg sich vor allem als Kulturstandort in der Region positionieren muss. Die SPD ist davon überzeugt, dass auch der Einzelhandel langfristig nur eine Chance im Wettbewerb in der Region habe, wenn Herrenberg als Kulturstandort deutlich an Attraktivität gewinnt. Philipsen: "Der Fruchtkasten ist nicht nur ein kulturelles, sondern auch ein städtebauliches und ökonomisches Thema." Undemokratisches Verfahren Ohne eine stärkere Identifizierung aller Bürger mit ihrer Stadt könnten nach Meinung der SPD viele Themen nicht erfolgreich bewegt werden. Nachdem die Gemeindereform fast 40 Jahre vorüber ist, sollten sich die Herrenberger als Herrenberger fühlen und "deswegen ihr längst überholtes und undemokratisches Wahlverfahren der unechten Teilortswahl in einem Bürgerentscheid mit überwältigender Mehrheit abschaffen und im Gegenzug die Rechte der Ortschaftsräte stärken". Dies sei dann auch ein überwältigendes Votum der Bürgerschaft für die "Mitmachstadt Herrenberg".

 

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