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Herrenberg am Anfang des Jahrhunderts

Herrenberg - Am Anfang des Jahrhunderts
Das alte "Oberamt Herrenberg"
Mit ihrem Wahrzeichen, der Stiftskirche, bildete Herrenberg einen im umliegenden Gäu gut sichbaren Mittelpunkt, der durchaus auch die politischen Machtverhältnisse symbolisierte. Die umliegenden 27 Gemeinden wurden als "Oberamt Herrenberg" zusammengefasst, in der Gäumetropole saß die Verwaltung und das Gericht des "Bezirks", der dem "Schwarzwaldkreis" mit Sitz in Reutlingen zugeordnet wurde. An der Spitze der Stadt stand ab dem 13. Mai 1895 Stadtschultheiß Wilhelm Haußer, er blieb 34 Jahre lang in diesem Amt bis zum Jahr 1927. Sein Amtsnachfolger wurde in diesem Jahr Reinhold Schick, bis ein Jahr nach der Machtübernahme durch die Nationalsozialisten amtierte und nach dem 2. Weltkrieg die Stadt als Bürgermeister wieder aufbaute. Es handelte sich um parteilose Verwaltungsbeamte, wie sie im schwäbischen Raum typisch waren.

Der Oberamtsbericht aus dem Jahr 1855 gibt Aufschluss über die Einwohnerzahl im 19. Jahrhundert: Im Jahr 1853 lebten genau 24 644 Einwohner im Oberamt Herrenberg, davon lebten in Herrenberg selbst 2319. Bis zu den 20er Jahren gab es zwar einen moderaten Bevölkerungsanstieg, der jedoch nicht mit dem stürmischen Anwachsen der Einwohnerzahlen in den großen Industriezentren zu vergleichen war. Bei der Volkszählung vom 16. Juni 1933 wurden im gesamten Oberamt 25 729 Einwohner gezählt, in der Stadt selbst waren es 3395.

Starke Kirchliche Bindung
Die Bevölkerung war durch eine starke kirchliche Bindung geprägt. Herrenberg war dabei eine durch und durch protestantische Stadt: So schreibt Dekan Dr. Schmid in der Festschrift zum 700-Jahr-Jubiläum 1929 davon, dass von den 3047 Einwohnern 2802 evangelisch seien, dazu kämen noch 136 Katholiken, 83 Methodisten und "einige wenige, es sind schwerlich ein halbes Dutzend", die keiner kirchlichen Gemeinschaft angehörten. Der damalige Dekan Schmid beschrieb das Zusammenleben der Konfessionen 1926 so: "Von Spöttereien ist mir nichts bekannt, aber es gibt nicht wenige, welche die Kirche selten oder nie besuchen." Katholiken gab es hingegen nur knapp sechs Prozent in der Stadt, lediglich in den Dörfern des Ammertals wie Poltringen (92 Prozent), Oberndorf (99 %) und Altingen (40 %) spielten die Katholiken eine bedeutende Rolle.

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