18.07.2020 in Wahlkreis

SPD nominiert Kandidaten für Landtagswahl

 

Am Freitag, den 24. Juli 2020 ab 19:45 Uhr nominiert die SPD im Wahlkreis Leonberg-Herrenberg in der Festhalle Stegwiesen in der Rankbachstraße 42 in Renningen Ihren Kandidaten für die Landtagswahl am 14. März 2021. Einziger Bewerber ist der Renninger Stadt- und Kreisrat Jan Hambach. Der 25-jährige Volkswirt hat im Vorfeld seiner Nominierung bereits deutlich gemacht, dass für ihn vor allem soziale Sicherheit und ökologischer Fortschritt von Bedeutung sind. So möchte er sich für mehr bezahlbaren Wohnraum, bessere Schulen, einen leistungsfähigen öffentlichen Nahverkehr und eine aktiv gestalte Wirtschaftspolitik einsetzen, die gerade in der derzeitigen Wirtschaftskrise Arbeitnehmer*innen, kleine Unternehmer*innen sowie Gründer*innen nicht im Stich lässt, unsere Wirtschaftsstruktur diversifiziert und gleichzeitig die Weichen für die Zukunft stellt. Wie er diese Herausforderungen anpacken möchte und was ihn darüber hinaus für seine Kandidatur antreibt, wird er an diesem Abend vorstellen. Bei der Nominierung stimmberechtigt sind alle SPD-Mitglieder, die derzeit im Landtagswahlkreis 6 wahlberechtigt sind. Eingeladen sind darüber hinaus auch Partei-Unabhängige, die Jan Hambach, seine Themen und seine Ideen kennenlernen oder ihm unterstützen möchten. Als Zweitkandidatin tritt die Herrenberger Altenpflegerin Pia Ellen Böttcher an, die sich insbesondere für gebührenfreie Kitas und eine Stärkung von systemrelevanten Berufen, stark machen will.
 
Die Veranstaltung findet unter Einhaltung der Corona-Bestimmungen statt. Daher wird im Vorfeld um eine formlose Anmeldung gebeten. Diese kann entweder per E-Mail an: kv.boeblingen@spd.de oder unter der Telefonnummer 0711-6193651 erfolgen.
 
Mitfahrgelegenheiten nach Renningen bitte bei Menzel (Tel 9590 225) anfragen.

14.07.2020 in Presseecho

Erlebnis Altstadtmauer

 

Gäubote vom 14.07.2020

Meine Meinung

Von Bodo Philipsen, SPD-Chef im Gemeinderat Herrenberg

Baustellen sind immer ein Ärgernis, aber wir akzeptieren sie, wenn es danach schöner und besser wird. Mit Sorge sehen wir, dass die Straßenschluchten durch die aktuellen Baumaßnahmen aber eher verbreitert und Grün eher zurückgedrängt wird.

Um was geht es bei den zahlreichen Baustellen in der Innenstadt? Die Altstadt allein auf sich gestellt, ist nicht überlebensfähig. Sie benötigt das Leben in einem zweiten Ring. Deswegen lassen wir das Seeländer bauen, deswegen sollen Arbeitsplätze auf dem BayWa-Areal entstehen, deswegen das Marquardt-Quartier, deswegen auch der autofreie Graben. Alles kann nur gelingen, wenn die Bundesstraßen die Altstadt nicht wie ein Korsett einschnüren.

Deswegen wollen wir ein ebenerdiges Queren der Straßen am Seeländer, am Schickplatz, am Hasenplatz und an der Schulstraße. Nur dann wird die Belebung im zweiten Ring auch zu einer Belebung in der Altstadt werden. Wir Sozialdemokraten plädieren deswegen dafür, dass die Seestraße eine reine Anliegerstraße wird, dass die Horber Straße zwischen Bahnhofstraße und Schickplatz durch eine Umfahrung östlich des Bahndamms eine Fußgängerzone wird und dass rasch ein Radwegering um die Innenstadt verwirklicht wird. Der Umbau der Seestraße ist in vollem Gange, aber für ihren östlichen Teil haben wir noch gar keine Planungen verabschiedet. Spätestens bei der Eröffnung des neuen Seeländer-Quartiers sollte auch der Seelesplatz umgestaltet sein. Es wird also höchste Zeit.

Wir schlagen eine grüne Erlebnis- und Verweilzone auf dem Seelesplatz vor. Er muss die Brücke schlagen zur Altstadt. Die bisherigen Planungen sprechen eher die Sprache einer Ästhetik des Vorbeirauschens: kalt, ortlos und abweisend. Wasserspiele für Kinder, Außengastronomie, ein Eisstand, im Winter eine Eislaufbahn, Ausstellungen, ein Eyecatcher für das neue Museum, der Hirschplatz und Hirschgasse müssen aufgewertet werden und im neuen Lichtkonzept der Altstadt Priorität bekommen.

Gerade auch nach Corona suchen die Menschen Gegenwelten zur dauernden Beschleunigung, suchen Orte mit Atmosphäre und Authentizität. Unsere Stadtmauer und ihre historischen Gebäude können da ein Marketingmerkmal werden.

19.06.2020 in Presseecho

Krise als Chance

 

Gäubote vom 19.06.2020

Meine Meinung

Von Petra Menzel, SPD-Stadträtin Herrenberg

Aufbruch in der Innenstadt: im Seeländer und auf dem StaBi-Areal, in der See- und Hindenburgstraße und auf der Leibfried-Brache rollen die Bagger und drehen sich die Kräne. Für das BayWa-Areal und das alte Freibad gibt es Pläne, und der Wettbewerb für den Fruchtkasten ist angelaufen.

Beteiligungsverfahren, Interessenausgleiche, die Beschaffung von Finanzmitteln und die Verhandlungen mit Investoren sind nur einige der Hürden, die beim Stadtumbau genommen werden müssen. Und nun kommt uns ein Virus in die Quere, dessen Auswirkungen auf unsere Handlungsspielräume unkalkulierbar sind. In dieser Situation gilt es, Zukunftspläne nicht vorschnell aufzugeben, sondern aktiv zu versuchen, mit guten Konzepten Mittel aus Konjunktur- und Förderprogrammen und Finanzzusagen von Investoren zu erhalten und auf Zusagen vorbereitet zu sein.

Die unsicheren Rahmenbedingungen sind für den Stabwechsel an der Spitze der Bauverwaltung und des Planungsamtes alles andere als ideal. Die neue Baubürgermeisterin hat keinen Hehl daraus gemacht, dass sie Respekt vor den Aufgaben, aber auch Lust auf die Gestaltungschancen in Herrenberg hat. Ein neues Team braucht Schwung, der in den nächsten Jahren auch noch für die Wiederbelebung der Altstadt, für eine tragfähige Parkhauslösung am östlichen Stadteingang, für eine stadtverträgliche Neuordnung des Krankenhausareals und rund um die Stadthalle und die alte Reithalle reichen muss.

Die überfällige Entwicklung von Bauland für bezahlbaren Wohnraum ist in Herrenberg-Süd auf den Weg gebracht und muss in einem zügigen Verfahren mit großer ökologischer und sozialer Qualität umgesetzt werden.

Die Kunst wird sein, alle Ziele im Auge zu behalten und die zeitlichen Prioritäten richtig zu setzen. Kreativität und Stehvermögen sind gefragt, damit die Entwicklung unserer Stadt nicht zum Gelegenheitsgeschäft, sondern zu einer Qualitätsoffensive wird, auch für Qualitäten, die wir in der Krise vielleicht neu entdeckt haben.

26.05.2020 in Gemeinderatsfraktion

Antrag Rufauto auf der Citybuslinie

 

Antrag
Rufauto auf der Citybuslinie – Ergänzung zur Drucksache 2020-112

Als weiterer Beschlussantragspunkt wird eingefügt:

Nutzungsbedingungen für das Rufauto:

  • Bestellung jeweils eine halbe Stunde vor der Nutzung
  • Die Bestellung erfolgt über Telefon, die Stadt-App oder über VVS-online
  • Das Rufauto steht jeweils an der jeweiligen Umsteigehaltestelle des Busses
  • Es gilt wie beim Rufauto des Landkreises der VVS-Tarif. Dies bedeutet, dass das Ticket des VVS gilt. Im Stadtbereich gilt einheitlich der Kurzstreckentarif von 1.50 €
  • Für den Taxifahrer gilt die gleiche Abrechnungsart wie beim Rufauto des Landkreises.
  • Falls der Fahrgast noch kein VVS-Ticket besitzt, muss er ein Ticket zum einheitlichen Kurzstreckentarif im Taxis lösen

Begründung:
Ob das Rufauto angenommen wird, hängt entscheidend von einer einfachen Handhabung ab. Unser Vorschlag orientiert sich an den Nutzungsbedingungen des Landkreis-Rufautos.
(Eine zentrale Telefonnummer 0711 89225599 für Bestellung und Auskünfte, alternative Bestellmöglichkeiten: www.vvs.de oder per VVS-App, Bestellung bis spätestens 60 Minuten vor Abfahrt. Es gilt der VVS-Tarif. Alle VVS-Tickets werden anerkannt. Hier braucht es keine Zuzahlung bei vorhandenem Ticket)
Die von der Verwaltung vorgelegte Drucksache lässt die Nutzungskonditionen weitgehend offen. Ein Tarifaufschlag von 1,00 € ist von der Sache her nicht zu begründen, wenn man mit einem bereits eingelösten VVS-Ticket auch mit dem Bus kostenfrei an den gewählten Endpunkt in der Kernstadt kommen würde. Außerdem ist der Verwaltungsaufwand gegenüber den zu erwartenden Erlösen nicht zu rechtfertigen. Die Akzeptanz des Rufautos wird durch die beantragte Regelung mit Sicherheit deutlich erhöht. Die bisherigen Nutzungsbedingung haben aus unserer Erfahrung zu einer sehr geringen Akzeptanz geführt. Öffentlicher Nahverkehr lebt von der einfachen und einheitlichen Handhabung in Stadt und Umland.


Für die SPD-Fraktion
Bodo Philipsen, Fraktionsvorsitzender

Antrag als PDF-Datei

23.05.2020 in Presseecho

Sachstandsbericht zum Klosterhof

 

Gäubote vom 23.05.2020

Herrenberg: Auf SPD-Antrag wird Hausordnung des Bürgerhauses neu formuliert

Die SPD-Fraktion beantragte im Januar einen Sachstandsbericht zur Frage, welche Gruppen die Räume des Klosterhofs nutzen und welche gemeinschaftlichen Aktivitäten deren Austausch untereinander und dem Selbstverständnis des Hauses als offenes Bürgerhaus dienen. Nun befasste sich der Verwaltungsausschuss damit.

Von Jutta Krause

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