22.03.2019 in Presseecho

Wieso fällt es schwer?

 

Lokalpolitische Kolumne

Meine Meinung

Von Sarah Holczer, SPD-Stadträtin in Herrenberg

Gäubote vom 22.03.2019

Momentan werde ich oft auf den Volksentscheid der SPD zur Gebührenfreiheit in Kindergärten angesprochen.

Kernfrage: Wieso denn überhaupt gebührenfrei?

Ich will die Gebührenfreiheit, weil Kindergärten für mich Bildungseinrichtungen sind und nicht nur Betreuungseinrichtungen. Ich finde, jedes Kind hat das Recht auf kostenfreie Bildung und den kostenfreien Zugang zu Bildung. Wieso unterscheiden wir zwischen Bildung in Kindergärten und in Schulen? Wir wissen aus zahlreichen Studien, dass gerade die Frühförderung von zentraler Bedeutung für den Bildungserfolg eines Menschen ist. Kinder, die im Kindergarten waren, schaffen eben sehr viel häufiger ein Abitur als die, die diese Chance nicht hatten. Und da werde ich nicht müde: Wer mehr Bildungsgerechtigkeit in Deutschland haben will, der muss diese vor allem in den Kindertagesstätten umsetzen. Wenn diese aber für viele Eltern zu teuer sind, dann schicken sie ihre Kinder nicht in eine Kita. Im Ergebnis sind dann die Kinder, aber in der Folge auch unsere Gesellschaft die Opfer. Wieso fällt es uns so schwer, den Zugang zu Bildung kostenfrei zu gestalten und damit das wertvollste Gut, das wir haben, allen gleich zukommen zu lassen? Die grün-schwarze Landesregierung hat darauf keine Antwort. Sie wehrt sich mit Händen und Füssen, Kitas zu Bildungseinrichtungen zu erklären, denn dann lägen die Kosten wie bei den Schulen beim Land. Wenn die Kommunen dies aber bezahlen müssen, dann sind sie gezwungen, durch Gebühren die Bürger an den Kosten zu beteiligen. Da schon heute aber der Großteil der Kosten durch den kommunalen Haushalt bezahlt wird, also durch den Lohn- und Einkommensteuerzahler oder den Gewerbesteuerund Grundsteuerzahler, wäre es nur im Sinne der Aufgabenklarheit, wenn das Land diese Aufgabe ganz übernähme.

15.03.2019 in Presseecho

SPD vermisst große Linie beim Imep

 

Gäubote vom 15.03.2019

Herrenberg: Fraktionsvorsitzender wendet sich in offenem Brief an Oberbürgermeister Thomas Sprißler

„Die uns bisher vorliegenden Unterlagen zu Imep befriedigen uns nicht“, schreibt Bodo Philipsen in einem offenen Brief an Herrenbergs Oberbürgermeister Thomas Sprißler. Der SPD-Fraktionsvorsitzender im Gemeinderat vermisst beim Integrierten Mobilitätsentwicklungsplan „eine große Linie“.

26.02.2019 in Standpunkte

Traumhafte Aussicht

 

Angesichts der traumhaften Stadtkulisse von Herrenberg mit Altstadt, Stiftskirche, Burgruine und Schönbuchhöhen kann man schon mal ins Träumen, aber auch leicht außer Atem geraten, falls man sich entschließt, die Höhen über der Stadt zu erklimmen. Die Aussicht von der Burgruine über die Altstadt und ins Gäu und von der Terrasse des „Schlosskellers“ bis zur Wurmlinger Kapelle und zur Kulisse der Schwäbischen Alb ist einmalig schön und zu jeder Jahreszeit ein Erlebnis.

Nicht jeder ist jedoch so gut zu Fuß, dass er den Aufstieg über Treppen, Staffeln und steile Wege mit Leichtigkeit meistert. Wer gehbehindert ist, kleine Kinder, ein Fahrrad oder Wandergepäck dabei hat, lässt den Aufstieg lieber bleiben. Mit moderner Seilbahntechnik könnte hier etwas realisiert werden, das Herrenberg um eine Attraktion reicher macht. Vom Hasenplatz nach oben schweben, mit einer Standseilbahn, wie sie jüngst auf den Freiburger Schlossberg oder in St. Gallen mit der Mühleggbahn realisiert wurde, wäre das möglich. Ein solcher Schrägaufzug zum Herrenberger Schlossberg mag auf den ersten Blick als „schräge Idee“ erscheinen. Auf den zweiten Blick wäre es ein pfiffiges Angebot für alle, die aus der Stadt auf den Herrenberger Hausberg und weiter zum Schönbuchturm und auf die Wanderwege in einem der schönsten Waldgebiete Deutschlands wollen. Der Rückweg zu Fuß entlang des Skulpturenpfads ist auch keine schlechte Alternative.

Der Ausflugs- und Veranstaltungsort Schlossberg wäre bequem und umweltfreundlich zu erklimmen. Standseilbahnen oder Schrägaufzüge sind mit weniger Kosten verbunden als manch anderes Verkehrsprojekt und so ist es keine Utopie, dass dieser Traum Wirklichkeit wird.

Petra Menzel

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20.02.2019 in Presseecho

Humanes Altern

 

Lokalpolitische Kolumne
Meine Meinung
Von Pia Ellen Böttcher, SPD-Ratskandidatin in Herrenberg

Gäubote vom 20.02.2019

Der Anteil älterer Menschen in unserer Gemeinde wird immer größer. Diese Menschen werden zum Glück immer älter und sie bleiben länger fit. Armut, Einsamkeit und soziale Ausgrenzung sind die häufigsten Gefahren dieser Entwicklung. Unsere Kommune muss dem vorbeugen.

20.02.2019 in Presseecho

Finanzpolitik mit Zollstock erklärt

 
Lothar Binding hat seinen Meterstab gezückt GB-Foto: gb

Herrenberg: Lothar Bindung bei der SPD-Mitgliederversammlung

Die Mitgliederversammlung des Herrenberger SPD-Ortsvereins stand im Zeichen der Finanzpolitik der Koalition und der Frage, wie sich die finanziellen Handlungsspielräume der Kommunen entwickeln. Informationen dazu gab es vom Bundestagsabgeordneten und Finanzpolitischen Sprecher der SPD-Fraktion Lothar Binding.

26.05.2019 ist Wahltag

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