08.05.2020 in Presseecho

Pia Ellen Böttcher tritt für SPD an

 
Pia Ellen Böttcher

Gäubote vom 08.05.2020

Herrenberg – Die 26-jährige Altenpflegerin und Mutter eines eineinhalbjährigen Sohnes Pia Ellen Böttcher will als Zweitkandidatin gemeinsam mit Jan Hambach für die SPD im Wahlkreis Leonberg-Herrenberg für den Landtag kandidieren, wie sie in einer Pressemitteilung erklärt.

Die Herrenbergerin kam durch die Initiative „Frida - Frauen in die Parlamente!“ erst 2018 in die Politik und schaffte bei der Kommunalwahl 2019 fast auf Anhieb den Sprung in den Herrenberger Gemeinderat.

„Aus eigener Erfahrung weiß ich, Pia Ellen Böttcher dass der Spagat zwischen Arbeit und Familie jeden Tag für viele Menschen zu einer neuen Herausforderung macht. Besonders, wenn mein Wohnort darüber entscheidet, wie hoch die Kitagebühren sind“, sagt Pia Ellen Böttcher (GB-Foto: gb). In einigen Kommunen zahlen laut ihrer Pressemitteilung die Familien gar nichts oder nur wenig, in anderen Kommunen – wie beispielsweise in Herrenberg – hätten sie durch die Kitagebühren eine enorme finanzielle Belastung. „Gebührenfreie Kitas würden es attraktiver machen, eine Familie zu gründen und allen Kindern einen gleichberechtigten Zugang zur bestmöglichen Förderung zu geben“, sagt Böttcher.

Als Altenpflegerin sei ihr die Verbesserung des Gesundheitswesens wichtig. „Um meinen und die anderen Gesundheits- und Pflegeberufe attraktiver zu machen, müssen neue Konzepte her. Am meisten spüren wir das jetzt, mitten in der Krise“, sagt Böttcher. Es brauche eine bessere Entlohnung, neue Arbeitszeitmodelle, andere Personalschlüssel, mehr allgemein verbindliche Tarifverträge und eine Pflegekammer, die Qualitätsstandards erarbeite, sich aktiv in die Politik einmische, die Beschäftigen juristisch, fachlich sowie ethisch berate und deren Interessen vertrete.

-gb-

30.04.2020 in Presseecho

Von „Lärm oder sonstigen Unfug“ nichts bekannt

 
Eugen Fischer, Gründer des „Arbeitervereins Herrenberg, Vorläufer des heutigen SPD-Ortsvereins GB-Foto (Archiv): gb

Gäubote vom 30.04.2020

Herrenberg: Am 1. Mai vor 130 Jahren werden die Weichen für den Arbeiterverein gestellt

Die Feiern zum Tag der Arbeit am 1. Mai fallen in diesem Jahr den Einschränkungen durch die Corona-Krise zum Opfer. Der SPD-Ortsverein Herrenberg hat deshalb unter Federführung seines Ehrenvorsitzenden Walter Fischer einen historischen Rückblick im Archiv auf den Mai vor 130 Jahren unternommen. Er begann in Herrenberg mit einem denkwürdigen Umzug und legte den Grundstein für die Gründung des „Arbeitervereins Herrenberg“, dem Vorläufer des heutigen SPD-Ortsvereins.

23.03.2020 in Presseecho

SPD will Gebühren aussetzen

 

Gäubote vom 23.03.2020

Herrenberg – Die Stadtverwaltung Herrenberg erreichen einige Fragen, wie aufgrund der Schließung der Kindertageseinrichtungen infolge der Corona-Epidemie mit den Gebühren verfahren wird. Die SPD-Gemeinderatsfraktion fordert, die Gebühren zurückzuerstatten.

06.03.2020 in Ortsverein

Demokratie in Gefahr. Was erwarten wir jetzt von der SPD?

 

In der Mitgliederversammlung am Freitag, 6. März 2020 hatten wir unsere Kreisvorsitzende und stellvertretende
Landesvorsitzende Jasmina Hostert zu Gast und diskutieren über das Thema "Demokratie in Gefahr. Was erwarten wir jetzt von der SPD?"

21.02.2020 in Presseecho

Gegen Extremismus

 
Frank Däuber

Gäuboten vom 21.02.2020

Meine Meinung

Von Frank Däuber, SPD-Stadtrat in Herrenberg

Statt wie bisher in einer Kneipe in Gültstein, tagte die rechtsextreme AfD Anfang des Jahres im Klosterhof, um ihre kruden Thesen in den Umlauf zu bringen. Private Sicherheitskräfte sorgten dafür, dass aus dem „Bürgerdialog“ eher ein Monolog wurde.

Bereits Anfang der 80er Jahre forderte die SPD Herrenberg im Klosterhof ein Bürgerhaus als Stätte der Begegnung und des Dialogs einzurichten. Anfang der 90er Jahre wurde diese Idee gegen Bestrebungen eines Verkaufs des Hauses umgesetzt. War der Klosterhof anfangs mehr ein reiner Veranstaltungsort für Herrenberger Vereine, veränderte sich der Klosterhof durch tatkräftige Mithilfe engagierter Nutzer, des Teams Beteiligung und mit Mitteln des Bundesprogramms „Demokratie leben“ zu einem generationenübergreifenden, selbstverwalteten Bürgerhaus. Für den Klosterhof wurde in diesem Prozess ein Wertekanon entwickelt, den jede Nutzergruppe bei der Aufnahme in die Hausgemeinschaft des Klosterhofs unterschreibt. Diese lautet: „Alle Gruppen, die den Herrenberger Klosterhof nutzen, bestätigen mit Unterzeichnung dieser Benutzungsordnung, dass sie keine demokratie- oder rechtsstaatsfeindliche Absicht haben und mit ihren Handlungen Demokratie und Rechtsstaat nicht schaden. Außerdem bestätigen die Gruppen, dass sie sich entschieden gegen jede Form politischen oder religiösen Extremismus, Gewalt, Menschenfeindlichkeit und Rassismus positionieren. ... Die Hausgemeinschaft fördert und unterstützt die interreligiöse und interkulturelle Vielfalt und Akzeptanz.“

Mit dieser Ausrichtung unterscheidet sich der Klosterhof grundsätzlich von einem reinen Veranstaltungsort wie zum Beispiel der Alten Turnhalle. Wir Sozialdemokraten wollen nicht einfach hinnehmen, dass Rechtsradikale, Gewaltbereite oder wenig verfassungstreue Gruppierungen diese kommunalen Räume missbrauchen. Deswegen haben wir beantragt, dass mit einer eindeutigen Satzung noch deutlicher wird, dass der Klosterhof ein Ort der toleranten Begegnung und des demokratischen Dialogs ist und bleiben muss.

Herrenberg bleibt bunt

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