22.10.2024 in Gemeinderatsfraktion

Standort stärken

Meine Meinung in Gäubote vom 22.10.2024

 Die strukturell und im interkommunalen Vergleich niedrigen Gewerbesteuereinnahmen bringen unseren kommunalen Haushalt an schmerzliche Grenzen und gefährden die kommunale Infrastruktur. Wir müssen handeln. Trotz schwieriger Zeiten und bedrückender Krisen wollen Global Player und Mittelständler, Handwerk und Dienstleistungen in unserer Region den Wandel der Wirtschaft gestalten. Sie suchen Fachkräfte, Kooperationspartner aus Wissenschaft und Forschung und Standorte für Produktion, Service und Verwaltung. Bei dieser Herausforderung sind sie auf kommunalen Rückhalt angewiesen. ....

02.10.2024 in Gemeinderatsfraktion

Wohnen für Azubis und Fachschüler

Amtsblatt Herrenberg / Ausgabe 34 vom Mittwoch, 2. Oktober 2024

Das Thema „Bezahlbares Wohnen“ ist unverändert aktuell. Dass es jetzt gelingen kann, eine gemeinwohlorientierte kommunale Baugenossenschaft auf Kreisebene mit Herrenberger Beteiligung zu gründen, macht Hoffnung. Die Wohnungsnot trifft junge Menschen in Ausbildung besonders. In Zeiten des Fachkräftemangels müssen für Auszubildende und Schülerinnen und Schüler an Berufsschulen und Fachschulen vergleichbar wie für Studierende Wohnplätze geschaffen werden. .....

05.09.2024 in Gemeinderatsfraktion

Sarah Holczer 2024

Neue Wege für Herrenberg – Mit Mut und Zuversicht in die Zukunft

Amtsblatt Herrenberg / Ausgabe 30 vom Mittwoch, Donnerstag, 5. September 2024

Eine starke Gemeinschaft

Bei unserer konstituierenden Sitzung wurde Bodo Philipsen erneut zum Fraktionsvorsitzenden gewählt. Diese Kontinuität gibt uns Stabilität in einer Zeit des Umbruchs. Mit Petra Menzel, Stefan Halanke und mir stehen ihm erfahrene Gemeinderäte zur Seite. Gemeinsam sind wir entschlossen, Herausforderungen anzupacken und Lösungen zu finden...

03.06.2024 in Gemeinderatsfraktion

Antrag: Geschwindigkeitsbegrenzung Südumgehung Gültstein

Antrag

  1. Auf der Südumgehung Gültstein wird zwischen Ackermannkreisel und Eingang ins Gewerbegebiet (Ortsschild Herrenberg) durchgehend eine Geschwindigkeitsbegrenzung auf 70 km/h eingeführt.
  2. An der Fußgänger- und Radfahrerquerung von Nebringen wird eine Beleuchtung oder beleuchtete Warnschilder für die Verkehrsinsel angebracht.

Begründung

Immer wieder kommt es zu schweren Unfällen auf diesem Streckenabschnitt. Nicht nur an der Abzweigung nach Tailfingen, sondern auch auf anderen Streckenabschnitten. Erst jüngst kam es zu einem folgenschweren Unfall an der Radüberquerung von Richtung Nebringen nach Gültstein, bei dem eine Radfahrerin, die die Straße jenseits der Verkehrsinsel überquerte, von einem Fahrzeug umgefahren wurde, dass die linke Spur jenseits der Verkehrsinsel zum Überholen nutzen wollte. Wie uns Anlieger berichten, kommt es immer wieder dazu, dass Autos auf dieser Spur gesetzeswidrig überholen. Auf diese überörtliche Verkehrsinsel wird auch nicht hingewiesen, so dass diese Überholvorgänge auch für die Autofahrer gefährlich sind. Autofahrer meinen auf diesem Streckenabschnitt möglichst schnell fahren zu müssen, weil sie meist zur Arbeit/von der Arbeit fahren.

Ein weiterer Grund für eine Tempobegrenzung ist der Lärm, der durch die Fahrzeuge bei hoher Geschwindigkeit für die anliegenden Bewohner Gültsteins erzeugt wird. Dies ist besonders stark wahrzunehmen, weil der Streckenabschnitt im süd-westlichen Bereich liegt, aus dem meist der Wind weht, und weil es sich um einen Streckenabschnitt mit Steigung handelt.

Insgesamt würde diese Maßnahme eine Vereinfachung der Verkehrsregelung bedeuten, die für die Autofahrer leichter zu verstehen ist, als ständige Änderungen der vorgeschriebenen Höchstgeschwindigkeiten. Es käme ein besser fließender Verkehr zustande, der am Ende für alle auch schneller ans Ziel führen würde.

Für die SPD-Fraktion
Bodo Philipsen, Vorsitzender

 

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15.03.2024 in Gemeinderatsfraktion

Antrag: Linksabbiegen Zeppelinareal

Antrag

Im Bebauungsplan für das Baugebiet Westliche Zeppelinstraße wird die verkehrliche Erschließung in folgender Weise verändert:

Die Erschließung erfolgt ausschließlich über die Zeppelinstraße. Dabei wird ein Linksabbiegen von Osten in das neue Baugebiet ermöglicht.

Begründung:

Die Vorstellung, dass man als Anlieger bzw. Nutzer der Kita/Bäcker von der Innenstadt kommend Richtung Nagold/Calw erst über den Kreisel und dann wieder rückwärts ins Baugebiet führt, ist illusorisch. Diese bisher vorgesehene Regelung führt in der Realität dazu, dass zahlreiche Nutzer illegal von der Zeppelinstraße in das Baugebiet einfahren werden. Die Folge davon wäre, dass gefährliche Situationen provoziert werden.

Ein Linksabbiegen von der Zeppelinstraße in das Baugebiet ist aber ohne Probleme machbar:

  • Schon heute ist der Straßenraum an dieser Stelle wegen einer sehr lang gezogenen Linksabbiegespur von Richtung Westen aufgeweitet. Würde man diese Spur teilen, hätte man für beiden Richtungen eine ausreichende Lösung.
  • Die Gefahr, dass sich Fahrzeuge so lang zurückstauen, dass dadurch die Kreuzung Zeppelin-/Mühlstraße beeinträchtig ist, ist nicht gegeben, da es sich nur um sehr wenige Fahrzeuge handelt, die in das neue Baugebiet in dieser Richtung einfahren.
  • Eine Ampel ist nicht erforderlich.

 

Für die SPD-Fraktion

Bodo Philipsen, Vorsitzender