16.05.2018 in Gemeinderatsfraktion

Bebauung BayWa-Areal

Bebauung BayWa-Areal – Antrag für die heutige Gemeinderatssitzung
Drucksache 2018-057

Änderung Beschlussantrag Punkt 3:

Der Meilensteinplan aus Anlage 1 S.3 wird wie folgt geändert:

Zwischen dem Beschluss des Gemeinderates und dem Beginn des Investorenauswahlverfahrens wird eine Phase der Direktansprache von möglichen Investoren eingebaut. (zwischen Mai und 2.Halbjahr)

18.03.2018 in Gemeinderatsfraktion

Umgestaltung der Seestraße

Antrag: Umgestaltung der Seestraße (abweichend zu 2018-043)

  1. Die Abstimmung über die Ausschreibung des Wettbewerbs wird vertagt bis zum Zeitpunkt, an dem die Stadt Ende März das Gespräch mit dem Regierungspräsidium geführt hat und wir wissen, ob das RP die Umfahrungsstrecke Nagolder-, Daimler-, Zeppelinstraße als Umlenkung für die BAB-Verkehr akzeptiert.
  2. Ziel des Wettbewerbs muss es sein, einen Stadtboulevard mit hoher Aufenthaltsqualität mit maximal 15 000 Fahrzeugen zu gestalten. Dafür ist für den Durchgangsverkehr die Linienführung über die Daimlerstraße zu favorisieren. (auch baulich untermauert an den Kreuzungen Stadtwerke und Schickplatz)
  3. Um die attraktive verkehrliche Anbindung pünktlich zur Eröffnung des Seeländerareals zu sichern, wird als Wettbewerbsbedingung auch die Möglichkeit einer schrittweisen Realisierung der Entwürfe aufgenommen.
  4. Die verkehrliche Andienung des Seeländerareals über die Benzstraße/Stadthallenstraße wird als Möglichkeit in den Wettbewerb aufgenommen.

01.02.2018 in Gemeinderatsfraktion

Haushaltsrede der SPD-Fraktion 2018

Die Chancen der Langsamkeit

Jüngst besuchte mich ein ehemaliger Herrenberger, der nun in China arbeitet. Was hat sich in den letzten Jahren hier getan, fragt er und will an die Orte der Veränderung geführt werden. Ich bin etwas ratlos und erzähle ihm von den vielen Planungen und den zahlreichen Projekten Herrenberg 2020. Aber das hast du mir doch schon das letzte Mal erzählt, meint er und ist bass erstaunt, wie sehr die Zeit in Herrenberg stehen geblieben ist. Er ist aber nicht entsetzt, eher fasziniert, wie in einer immer schneller drehenden Welt es noch Orte der Beharrung und Tradition, der Ruhe und Gelassenheit gibt.

Vielleicht müssen wir eher die Trümpfe sehen, die wir in der Hand halten als die Nieten. Natürlich würden wir gerne moderne Einkaufsmöglichkeiten vor Ort haben, attraktive Flaniermeilen und sichere Radwegeverbindungen, natürlich würden wir ein innovatives Wohngebiet im Herrenberger Süden haben, ein Kino, ein städtisches Museum, eine Belebung der Stadt durch moderne Dienstleistungsarbeitsplätze auf dem BayWa-Areal, mehr Ganztagesplätze in den Kindergärten und endlich auch sanierte Schulräume. Natürlich würden wir das alles gerne schneller realisieren. Aber vielleicht liegt der Reiz Herrenbergs ja auch in dem Beharrungsvermögen, das über Jahrhunderte Strukturen vor den großen Umwälzungen bewahrt hat. Viele Fehlentwicklungen anderer Städte sind uns erspart geblieben, der Markenkern der  mittelalterlichen Stadt im Grünen bewahrt worden. Vielleicht macht diese Ruhe den Charme der Stadt für die Bürger am Rande des hektischen Ballungsraums Stuttgart aus. Wären wir denn glücklicher, wenn wir unsere Naherholungsgebiete irgendwelchen Umgehungstrassen geopfert hätten, wenn wir am Bahnhof die x. Nachbildung einer Einkaufsmall errichtet hätten, wenn wir die Grünzüge unserer Stadt für neue gesichtslose Einfamilienhaussiedlungen zubetoniert hätten? Es ist eine Stärke auch kommunaler Politik, wenn sie sich nicht einfach von Marktgesetzen erpressen lässt, sondern Politik noch als Gestaltung von Gesellschaft versteht.

09.01.2018 in Gemeinderatsfraktion

Aufarbeitung der Geschichte Herrenbergs in der Zeit des Nationalsozialismus

Antrag: Aufarbeitung der Geschichte Herrenbergs in der Zeit des Nationalsozialismus

Der Gemeinderat regt an, dass die hervorragenden Untersuchungen von Herrn vom Lehn zur Geschichte des Nationalsozialismus in Herrenberg Gegenstand einer breiten öffentlichen Diskussion zur Aufarbeitung dieser Zeit führen. Dafür wird

Vereinen, Verbänden, Parteien, Kirchengliederungen u.a. die Möglichkeit gegeben mit Herrn vom Lehn die Ergebnisse seiner Untersuchungen zu besprechen. Anfallende Kosten übernimmt die
Stadt,

Herr vom Lehn in weiteren öffentlichen Vorträgen Einzelaspekte seiner Untersuchung präsentieren und mit der Bevölkerung diskutieren.

Den Schulen die Gelegenheit gegeben, Herrn vom Lehn als Referenten in die Schulen zu holen bzw. mit ihm gemeinsam Workshops zu seiner historischen Arbeit durchzuführen.

Die Ausstellung nicht nur im Stadtarchiv, sondern auch im Rathaus und in den Schulen gezeigt.

Für die Fraktion der Sozialdemokraten
Bodo Philipsen, Vorsitzender

09.01.2018 in Gemeinderatsfraktion

Wiedereinführung einer Stadtbuslinie durch das Alzental

Antrag zum Haushalt 2018

Die SPD Herrenberg fordert die Wiedereinführung einer Stadtbuslinie durch das Alzental

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Foto: Inga Kjer / photothek.net

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